Google DeepMind hat die Gemini-App um ein neues Bildbearbeitungsmodell erweitert, das Nutzern deutlich mehr Gestaltungsspielraum bietet. Ziel ist es, Veränderungen natürlicher wirken zu lassen, ohne dass die individuelle Erscheinung von Menschen oder Tieren verloren geht.
Mehr Natürlichkeit bei kreativen Veränderungen
Die integrierte Bildbearbeitung in Gemini ist zwar schon seit einigen Monaten verfügbar, doch die nun veröffentlichte Version hebt die Qualität sichtbar an. Im Mittelpunkt steht dabei, dass Gesichter und Körper auch nach mehreren Bearbeitungsschritten unverwechselbar bleiben. So kann eine Person in eine völlig neue Szenerie oder Epoche versetzt werden – ob im Retro-Look der 60er Jahre oder vor der Skyline Tokios – und dennoch sofort wiedererkannt werden.
Neue Werkzeuge für kreative Gestaltung
Mit dem Update führt Google DeepMind zusätzliche Funktionen ein, die sowohl Hobbyanwender als auch Kreative ansprechen dürften. Nutzer können Kleidung oder Hintergründe austauschen, Collagen aus mehreren Fotos zusammensetzen oder Szenen Schritt für Schritt weiterentwickeln. Auch der Transfer von Farben und Texturen zwischen verschiedenen Bildern ist möglich, etwa um Schuhe mit einem ungewöhnlichen Muster zu versehen. Fertige Motive lassen sich zudem in kurze Videoclips umwandeln.
Transparenz durch klare Kennzeichnung
Damit Nutzer und Betrachter sofort erkennen, dass es sich um KI-generierte Inhalte handelt, werden alle bearbeiteten Bilder automatisch mit einem sichtbaren Wasserzeichen versehen. Zusätzlich sorgt die Technologie SynthID für eine unsichtbare digitale Markierung, die Manipulationen nachvollziehbar macht.
Sofort verfügbar
Die neue Version der Bildbearbeitungsfunktion steht ab sofort in der Gemini-App bereit. Google DeepMind setzt damit den nächsten Schritt, um KI-basierte Kreativität massentauglich und zugleich vertrauenswürdig zu machen.